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Berufliches Schulzentrum für Wirtschaft und Sozialwesen Lichtenstein |
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Fachoberschule 1. Ausbildungsdauer und Zulassungsbedingungen A. Zweijährige Ausbildung (11./12. Klasse) ![]() Deutsch, Englisch, Mathematik Geschichte, Sozialkunde, Biologie (nur FO Sozialwesen), Chemie, Physik (nur FO Wirtschaft), Rechtskunde, Informatik, Musik und Kunsterziehung (nur FO Sozialwesen) Fachtheoretische Fächer:Volkswirtschaftslehre, Betriebswirtschaftslehre, Rechnungswesen bzw. Pädagogik und Psychologie Lehrplaninhalte der Prüfungsfächer (Schwerpunkte):Deutsch: - Grundfunktionen der Sprache Klasse 11 - Wortarten (Wiederholung, Übung, Festigung), Kommasetzung - Literaturepochen (Mittelalter, Barock, Aufklärung, Sturm und Drang, Romantik, Klassik) - Gattungen der Literatur und ihre Besonderheiten (Überblick) Klasse 12 - Problemerörterung - textgebundene Erörterung - Kurzgeschichten und Lyrik (epochenbezogen) - Literaturepochen (Biedermeier, Vormärz, Poetischer Realismus, Naturalismus und Gegenströmungen, Expressionismus, Literatur der Weimarer Republik und Exilliteratur, Literatur nach 1945 bis zur Gegenwart) - 2 Ganzwerke als Pflichtliteratur (z.B. "Der Vorleser", "Leben des Galilei") Mathematik: Klasse 11 - Grundlagen der Mengenlehre und Aussagenlogik - reelle Zahlen - Gleichungen und Ungleichungen - lineare Gleichungssysteme - reelle Funktionen Klasse 12 - Zahlenfolgen, Grenzwerte und Stetigkeit - Differentialrechnung - Integralrechnung - Ereignisalgebra - Wahrscheinlichkeit - diskrete Zufallsgrößen, ihre Verteilung und Maßzahlen Englisch: Klasse 11 und 12 - Alltagssituationen - Arbeit und Beruf - Kultur und Freizeit - Medien - Wissenschaft, Technik, Umwelt - Gesellschaft und Politik Wirtschaft: 1. Volkswirtschaftslehre Klasse 11 - Grundlagen und Grundbegriffe der Volkswirtschaftslehre - Wirtschaftskreislauf und volkswirtschaftliche Gesamtrechnung - wirtschaftspolitische Gleichgewichte und Ungleichgewichte Klasse 12 - Geld und Währung 2. Betriebswirtschaftslehre Klasse 11 - betriebliche Grundlagen des Wirtschaftens - Materialwirtschaft - betriebliche Leistungserstellung - Marketing Klasse 12 - Jahresabschluss und Erfolgsanalyse - Controlling 3. Rechnungswesen Klasse 11 - Vollkostenrechnung - Teilkostenrechnung - Grundlagen der Buchführung Klasse 12 - ausgewählte Buchungen im Industriebetrieb 4. VBR Klasse 12 (2. Halbjahr) - Personalentscheidungen vorbereiten und treffen - Markteinführung eines Produktes planen - Waren auf internationalen Märkten beschaffen - Investitionsentscheidungen planen Pädagogik: Klasse 11 - der Mensch und die Erziehung - Lernen im Erziehungsprozess - Erzieherverhalten und Persönlichkeitsentwicklung Klasse 12 - reformpädagogische Konzepte - sozialpädagogisches Handeln und sozialpädagogische Institutionen - Behinderungen und psychische Beeinträchtigungen Psychologie: Klasse 11 - Einführung in die Psychologie - Persönlichkeitspsychologie - Aspekte des Psychischen Klasse 12 - Entwicklungspsychologie - soziale Interaktion - Behinderungen und psychische Beeinträchtigungen ![]() 3.1 Allgemeine Ziele der fachpraktischen Ausbildung Die Schüler sollen - fachspezifische Einrichtungen kennen lernen, - eine Begegnung mit der Arbeitswelt, ihrem sozialen Umfeld und den dort auftretenden Problemen erleben, - einen Einblick in Arbeitsprozesse durch eigene Anschauung und Mitarbeit erhalten, - sich grundlegende betriebs- bzw. einrichtungsspezifische Kenntnisse, Fähigkeiten und Fertigkeiten aneignen, - die Fähigkeit entwickeln, Arbeiten zu planen, in angemessener Zeit fachgerecht auszuführen und die Ergebnisse zu kontrollieren, - Erfahrungen in der Teamarbeit zu sammeln, - Möglichkeiten und Grenzen der eigenen Belastbarkeit erleben, - ihre Fähigkeiten und Interessen in der praktischen Tätigkeit überprüfen und somit eine Orientierungshilfe für die Berufsfindung erhalten 3.2 Organisation des Fachpraktikums Das Fachpraktikum wird im 14-tägigen Wechsel mit dem Unterricht in der Schule durchgeführt. Die Praktikumsplätze suchen sich die Schüler und Schülerinnen in der Regel in Wohnortnähe selbst, wobei sie von der Schule Unterstützung bekommen. Während der Unterrichtsphase erhalten die Schüler eine fachpraktische Anleitung und entsprechende Aufgaben für die Praxiszeit. Zwischen der Schule und der Praktikumseinrichtung wird eine Vereinbarung in schriftlicher Form getroffen. Geeignete Praxiseinrichtungen sind für die Fachrichtung Sozialwesen für die Fachrichtung Wirtschaft Kindertagesstätten, Freizeitbereiche in Industrie und Handwerk, und Erholungseinrichtungen für Einrichtungen im Handel, Banken Kinder und Jugendliche, und Versicherungen, Verwaltungen, Einrichtungen der Behindertenhilfe Krankenkassen u.a. und Altenpflege
4.1 Zielstellung Mit dem Erwerb der Fachhochschulreife weisen die Schülerinnen und Schüler ihre Studierfähigkeit nach. Dabei dokumentiert die in Klasse 12 und 12L anzufertigende Facharbeit im Besonderen studienqualifizierend Kompetenzen. Die Schüler bearbeiten selbständig ein überschaubares Thema. Sie werden an wissenschaftliche Arbeitsmethoden herangeführt und befähigt, ganzheitlich an die Lösung von fachübergreifenden Aufgabenstellungen heranzugehen. 4.2 ThemenwahlDas Thema der Facharbeit ist von den Schülern und Schülerinnen zu Beginn der Klassenstufe 12 zu wählen. Dabei muss eine Abstimmung mit dem betreuenden Fachlehrer erfolgen. Als Grundlage kann auch die Projektarbeit aus Klasse 11 dienen. Des Weiteren gibt es die Möglichkeit, sich an dem in der Schule vorhandenen Themenkatalog zu orientieren. 4.3 BetreuungJedem Schüler wird eine geeignete Lehrkraft zur Betreuung zugeteilt. In Absprache mit dem Betreuer wird das Thema ausformuliert und von diesem schriftlich bestätigt. Des Weiteren bietet der Betreuer Konsultationen an. 4.4 BewertungskriterienFür die schriftliche Arbeit ist der Fachgehalt unter Berücksichtigung der sprachlichen Leistung und der Form maßgebend. Dazu gehören u.a.:
Der Abschluss der Fachoberschule an unserer Einrichtung gilt als allgemeine Fachhochschulreife. Er berechtigt zum Studium an allen Fachhochschulen Deutschlands (zumeist unabhängig vom Profilfach). Wir können an dieser Stelle nur einige wenige Studienmöglichkeiten auflisten und orientieren uns dabei an dem entsprechenden Profilfach und regionalen Gegebenheiten. Unsere Hinweise erheben keinen Anspruch auf Ausschließlichkeit sowie Vollständigkeit und sind nur als Anregungen zu betrachten. Fachhochschulreife (Wirtschaft) Standort Zwickau: Architektur, BWL, Elektrotechnik, Industrial Management & Engineering, Informatik, Informationstechnik, Kraftfahrzeug-Elektronik, Kraftfahrzeugtechnik, Maschinenbau, Verkehrsystemtechnik, Versorgungs- und Umwelttechnik, Wirtschaftsinformatik, Wirtschaftsingenieurwesen Fachhochschulreife (Sozialwesen) Standort Zwickau: Gebärdensprachdolmetscher, Pflegemanagement Standort Mittweida: Medienmanagement, Medientechnik, Sozialarbeit/Sozialpädagogik Studium an einer Berufsakademie Diese weiterführende Bildungseinrichtung kann von Schülern mit Fachhochschulreife nur nach Ablegen einer Eignungsprüfung besucht werden. Außerdem benötigt man einen Ausbildungsvertrag mit einem Praxispartner. Möglichkeiten eines universitären StudiumsVoraussetzung hierfür sind sehr gute Noten sowie gegebenenfalls ein Eignungstest (z.B. Sportstudium). Bisher haben sich deutschlandweit nur einige Hochschulen bzw. Universitäten für Absolventen mit Fachhochschulreife geöffnet. Genauere Informationen erhält man bei den in Frage kommenden Einrichtungen.
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