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Besuch des sächsischen Landtages 2018

 

Schüler des Beruflichen Gymnasiums aus Lichtenstein

zu Besuch im Sächsischen Landtag

Unterricht einmal anders, hieß es am 09. März 2018 für Schülerinnen und Schüler der Jahrgangsstufe 12 des Beruflichen Schulzentrums für Wirtschaft, Ernährung und Sozialwesen Lichtenstein. In Begleitung von Herrn Staab, Herrn Adam und Herrn Pens machten wir uns mit der Deutschen Bahn auf den Weg nach Dresden. Im Rahmen des Geschichtsunterrichtes stand ein Besuch des Sächsischen Landtages mit Rollenspiel auf dem Programm.

Nachdem wir gegen 11:30 Uhr im Landtag eintrafen und uns gesammelt hatten, erhielten wir eine kurze Einführung in die Geschichte und Architektur des Landtagsgebäudes. Anschließend wurde uns der Aufbau und die Funktionsweise des Sächsischen Parlamentes kurz erläutert. Dann ging es in den Plenarsaal zum Rollenspiel. Ziel war es hier die Arbeitsweise des Sächsischen Landtages den Schülern näher zu bringen und sie sollten die Gelegenheit erhalten, sich selbst als Parlamentarier zu probieren.. Das Thema war: „Kommunales Wahlrecht mit 16 Jahren“. Dazu  wurden umfangreiche Arbeitsmaterialien ausgeteilt. Zunächst wurden die Teilnehmer in zwei Fraktionen, Lila und Blau, eingeteilt. Eine Fraktion war für den Gesetzesentwurf und die andere Fraktion dagegen.

In jeweils zwei Arbeitskreisen wurden zunächst Argumente für und gegen den Gesetzesentwurf erarbeitet. Anschließend traf man sich wieder in seiner Fraktion und bereitete Reden für die Plenarsitzung vor. Dazu hatte jede Fraktion nur eine bestimmte Zeitvorgabe. Natürlich mussten auch Schüler ausgewählt werden, die in der Sitzung die Argumente vortrugen. Bevor jedoch die Sitzung begann, musste ein Landtagspräsident und ein Beisitzer aus den Reihen der Jugendlichen gewählt werden.

Nun konnte es losgehen. Die Fraktionen führten eine „hitzige“ Plenarsitzung. Es wurden Argumente für und gegen das Wahlrecht mit 16 Jahren geführt. Zwischenrufe bzw. Zwischenfragen während der Reden waren ebenso an der Tagesordnung, wie Beifallsbekundungen. Nachdem alle Argumente vorgebracht wurden und jede Fraktion seine Redezeit ausgenutzt hatte, kam es zur Abstimmung. Die Blaue Fraktion (Dafür) konnte am Ende aufgrund ihrer Mehrheit den Gesetzesentwurf durchbringen.

Ziel des Rollenspiels war es nicht, ein politisches Thema umfassend zu bearbeiten. Die Jugendlichen übten sich vielmehr darin, zu einem Thema klar und überzeugend Position zu beziehen, sie lernten, wie komplex die Sachthemen behandelt werden müssen, wie breit das Meinungsspektrum zu einem Sachverhalt sein kann und dass ein gehöriges Maß an Wissen notwendig ist, um sachkundig entscheiden zu können.

Am Ende kann man aber festhalten, dass es eine sehr gute Erfahrung war und die Schülerinnen und Schüler Politik mal anders erleben konnten. Sie sind mit vielen neuen Eindrücken und Erfahrungen aus diesem Rollenspiel gegangen.

Zum Abschluss konnten die Schüler die Zeit nutzen, um Dresden zu erkunden oder das schöne Wetter einfach zu genießen, bevor es wieder mit der Bahn zurück nach Hause ging.

 

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